Bürsten sind Vertrauenssache
🐱 Fellpflege ist Beziehungspflege
Wenn Katzen sich gut verstehen, putzen sie sich gegenseitig. Dieses soziale Putzen ist ein starkes Zeichen von Vertrauen und Zugehörigkeit. Lässt deine Katze zu, dass du sie bürstest, ordnet sie dich genau in diesem sozialen Kontext ein. Fellpflege ist also keine reine Hygiene, sondern Kommunikation.
🏃♀️ Wenn die Katze beim Bürsten flüchtet
Läuft deine Katze beim Bürsten immer wieder weg, hat das meist einen von zwei Gründen:
• Eure Bindung ist (noch) nicht eng genug für diese intime Form von Nähe
• Die Bürste tut weh oder ist unangenehm
Katzen sind sehr ehrlich. Sie bleiben nur dort, wo sich etwas gut anfühlt.
Die richtige Bürste macht den Unterschied
Eine gute Bürste sollte:
• bis ins Unterfell und an die Haut reichen
• dabei nicht ziehen, reißen oder rupfen
• eher massieren als „arbeiten“
• dem Felltyp deiner Katze angepasst sein
Gerade bei Unterfellkämmen gibt es große Unterschiede. Viele sehen fast identisch aus, wirken aber völlig verschieden. Die falsche Ausführung verursacht Schmerzen, die richtige fühlt sich für die Katze wie soziale Fellpflege an.
😺 So wird Bürsten angenehm
>Beginne immer in entspannten Momenten
>Starte am Kopf oder Halsbereich
>Beobachte Körpersignale genau
>Höre auf, bevor deine Katze es einfordert
Fellpflege sollte freiwillig bleiben. Zwang zerstört Vertrauen und macht das Thema langfristig schwierig.
🐾 Fazit
Katzen bei der Fellpflege zu helfen bedeutet, ihre Sprache zu sprechen. Die richtige Bürste, der passende Moment und eine respektvolle Haltung entscheiden darüber, ob Bürsten Stress oder Nähe erzeugt. Wenn deine Katze bleibt, hast du alles richtig gemacht.
