Warum „Senior“ nicht gleich alt bedeutet
🐱 Alt ist relativ
Nur weil auf einer Futterpackung „Senior“ steht, ist deine Katze noch lange nicht alt im Kopf oder Körper. Viele Katzen bleiben bis ins hohe Alter neugierig, bewegungsfreudig und sozial. Das biologische Alter zählt oft mehr als die Zahl im Impfpass.
🐱 Wie alt werden Katzen
Wohnungskatzen werden im statistischen Durchschnitt 16 Jahre alt. Katzen ohne genetische Vorerkrankungen und in guter Haltung können aber auch locker 20 Jahre und älter werden. Im Alter von 8-10 Jahren ist für viele also erst Halbzeit! Allerdings: Wie bei uns Menschen auch, ungesunde Lebensweisen (wenig Bewegung und viel Zucker) sowie Unfälle verkürzen das Leben. Bei einer Hauskatze liegt damit viel Lebenszeit in deiner Hand.
🧠 Was wirklich über das Alter entscheidet
Nicht das Lebensjahr allein bestimmt, wie „alt“ sich eine Katze verhält, sondern vor allem:
- Gesundheitszustand und mögliche Vorerkrankungen
- Stresslevel und soziale Kontakte
- Haltung und Alltag
- Bewegung und geistige Auslastung
Eine gut betreute 15-jährige Katze kann fitter sein als eine 8-jährige mit chronischen Problemen.
🐾 Senior-Katzen im Alltag
Auch ältere Katzen wollen beschäftigt werden. Spiel, Bewegung und Zuwendung bleiben wichtig, halt nur angepasst an ihre Möglichkeiten. Kürzere Spieleinheiten, sanftere Bewegungen und gut erreichbare Ressourcen machen den Alltag angenehm, ohne zu unterfordern.
🏡 Tierschutz und ältere Katzen
Es müssen nicht immer Kitten sein. Katzen ab 6, 8 oder sogar 10 Jahren aus dem Tierschutz haben oft noch viele wunderbare Jahre vor sich. Sie sind meist gefestigt im Charakter, dankbar für Stabilität und bauen oft sehr enge Bindungen auf.
🐾 Fazit
„Alt“ ist bei Katzen kein festes Konzept. Entscheidend ist, wie sie sich geben, nicht, wie alt sie sind. Wer das versteht, kann auch mit einer älteren Katze eine lange, aktive und sehr innige Zeit erleben. 😊
