🐱 So machst du es richtig und katzengerecht
Viele Menschen meinen es gut – und machen trotzdem einen Fehler: Katzen sollte man nie einfach so anfassen. In der Katzensprache wäre das so, als würde jemand dich ungefragt umarmen. Unhöflich, übergriffig und oft stressig für die Katze.
🐱 Schritt 1: Immer zuerst die Hand anbieten
Bevor du deine Katze streichelst, solltest du ihr sichtbar und ruhig deine Hand anbieten.
Sie entscheidet dann selbst:
- Riecht sie an deiner Hand?
- Wirkt sie entspannt?
- Passt für sie die Stimmung und die Situation?
Wenn ja, beginnt sie den Kontakt – und das ist der entscheidende Moment.
🐾 Schritt 2: Die Katze startet den Körperkontakt
Eine Katze zeigt ihre Bereitschaft zum Streicheln deutlich:
Sie fährt mit dem Kopf an deiner Hand entlang.
Damit sagt sie:
„Jetzt darfst du.“
Erst ab diesem Zeitpunkt solltest du aktiv streicheln – langsam, sanft und zunächst von vorne sichtbar.
🐈Um die Beine streifen – Vorsicht Falle!
Wenn eine dir vertraute Katze intensiv um deine Beine streicht, ist das entweder eine Einladung zum streicheln oder eine Revier-Markierung.
Was es ist findest du nur heraus, wenn du ihr zunächst sichtbar deine Hand hinhälst. Erst wenn sie darauf anspringt kannst du sie streicheln. Falls nicht wollte sie nur deine Beine mit ihrem Duft markieren.
🚫 Das solltest du vermeiden
Katzen ohne Vorwarnung zu berühren – besonders von oben oder von hinten – erschreckt sie fast immer.
Selbst deine eigene Katze reagiert angespannt, wenn sie die Berührung nicht kommen sieht.
🐾 Fazit
Katzen bestimmen den Zeitpunkt des Kontakts selbst.
Wer ihnen erst die Hand anbietet, auf ihre Körpersprache achtet und Berührungen ankündigt, schafft Vertrauen und ermöglicht echte Nähe – ganz ohne Stress.
